Flohmarkt für Alle(s) – X-MAS Edition

X – MAS Edition des allseits bekannten Flohmarkts der nach vorne geht. Auf dem Flohmarkt für Alle und Alles kannst du deinen alten, neuen, gebrauchten, geliebten, ungeliebten, vergessenen, wiedergefundenen, fehlgekauften, geschenkten, unpassenden, getauschten Sachen ein neues Zuhause geben und natürlich die besten Weihnachtsgeschenke ergattern. Freut euch auf einen entspannten Bummel-Tag mit Crêpes und Glühwein.

Der Flohmarkt wird diesmal im Raum 9 stattfinden.
Wer selbst einen Stand machen möchte kann sich unter kfb@riseup.net anmelden.
Bei uns gibt es keine Meterpreise!
Für einen Stand freuen wir uns über eine Spende von 3-5€. Für die Stände sind immer ca. 2 Meter eingeplant. Tische und Kleiderstangen müssen selbst mitgebracht werden.

Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Fröhliches Trödeln,
eure Kulturfabrik Bochum

Demonstration – Seebrücke Bochum: Stoppt das Sterben!

 

Wir als Kulturfabrik sind MitorganisatorInnen der Demonstration – Seebrücke Bochum: Stoppt das Sterben, und rufen dazu auf, am 06.10.2018 um 11:30 zum Bochumer HBF zu kommen!

Weitere Informationen gibt es hier und hier!

 

Der Aufruf des Bochumer:Bündnis:

Seebrücke Bochum
Stoppt das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste!

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Anstatt Grenzen dicht zu machen und Seenotretter*innen zu kriminalisieren, brauchen wir sichere Fluchtwege und Häfen und solidarische Städte, die bereit sind, Geflüchtete aufzunehmen.

Momentan werden die Rettungsschiffe daran gehindert, Flüchtende auf dem Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Das Engagement der Seenotrettungsorganisationen wird kriminalisiert und ihre Schiffe am Auslaufen gehindert. In Seenot geratene Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland Libyen zurück zu bringen, verstößt gegen internationales Recht. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen erklärt: „Nach geltendem Recht müssen Menschen, die aus Seenot gerettet werden, zu einem sicheren Ort gebracht werden.“

Gegen diese menschenverachtende Politik hat sich die internationale SEEBRÜCKE-Bewegung gebildet – getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte.

Auch das Sterben im Sandmeer der Wüstenrouten muss ein Ende haben. Für die Abschottung Europas bekommen afrikanische Regierungen viel Geld von Deutschland und von der EU. Die Wüstenroute als möglicher Fluchtweg ist blockiert. Das hat weitreichende Folgen und zwingt Flüchtende auf immer gefährlichere Routen. „Die Wüste ist zu einem riesigen Friedhof geworden“, sagen die Menschen aus den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. „Die Toten im Mittelmeer sieht man, die in der Wüste nicht.“ Die Verschiebung der EU-Außengrenze weit in den afrikanischen Kontinent ist tödlich. Mit einer Bekämpfung von Fluchtursachen hat dies nichts zu tun.

Fluchtursachen zu bekämpfen ist richtig – Flüchtlinge dem Sterben auszuliefern ist ein Verbrechen!

Samstag 06.10.2018 // 11:30 Uhr // Bochum
Auftakt: Hauptbahnhof // anschließend Demonstration
12.45 Uhr Kundgebung Dr.-Ruer-Platz

Bekennt Farbe! Unsere Farbe ist Orange!
Zeigt die Farbe der Rettungswesten Orange überall als Zeichen der grenzenlosen Solidarität mit Geflüchteten und der Seenotrettung. Tragt ein orangefarbenes Tuch, ein T-Shirt, eine Warnweste, Fahnen, Schilder, etc.

Forderungen an den Bochumer Rat und an die Bundesregierung:

  • Aktuell übernimmt die Stadt Bochum für 1.000 Geflüchtete weniger Verantwortung, als es der Landesschlüssel für NRW eigentlich vorsieht, weil die zentrale Erstaufnahme von Geflüchteten für NRW in Bochum eingerichtet worden ist. Wir fordern mindestens diese 1.000 Plätze für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, die aus Seenot gerettet worden sind.
  • Ankerzentren für die zentrale Unterbringung von Flüchtlingen lehnen wir entschieden ab. Geflüchtete sollen während ihrer Anerkennungsverfahren dezentral in den Städten untergebracht werden und Gelegenheit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die Sprache zu lernen. Für Kinder müssen ausreichend Plätze in Kindertageseinrichtungen und in Schulen zur Verfügung gestellt werden.
  • Alle haben das Recht auf menschenwürdige Wohnverhältnisse. Wir fordern, dass die Stadt Bochum ihr eigenes Unterbringungs- und Betreuungskonzept endlich einhält. Es muss außerdem das Ziel sein, alle Menschen, die in Bochum leben, statt in engen Containern und anderen Massenunterkünften dezentral in eigenen Wohnungen unter zu bringen. Diskriminierende bürokratische Hürden und Regelungen, mit denen die Stadt Geflüchteten aus den meisten Herkunftsländern eine Privatwohnungsnahme verunmöglicht, müssen abgeschafft werden. Nötig ist außerdem eine Offensive für bezahlbare Mieten und kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau, von der alle in Bochum profitieren.
  • Familien gehören zusammen und Kinder sollten gemeinsam mit ihren Geschwistern und ihren Eltern aufwachsen. Die Begrenzung auf bundesweit 1.000 Personen bei der Familienzusammenführung bedeutet für viele Geflüchtete jahrelang – womöglich sogar für immer – von ihren Familien getrennt zu sein. Wir fordern großzügige Regelungen beim Familiennachzug, um zu verhindern, dass verzweifelte Angehörige auf lebensgefährliche Fluchtrouten gezwungen werden.
  • Zahlreiche Menschen fliehen vor gewaltsamen Konflikten, die auch mit deutschen Waffen ausgetragen werden. Wir fordern, dass das Ausfuhrverbot von Waffen in Krisenregionen endlich konsequent durchgesetzt wird und insgesamt ein Verbot von Rüstungsexporten.
  • Für Menschen, die gezwungen sind, vor Krieg, Klimawandel, Umweltzerstörung, Elend und Verfolgung aus ihren Herkunftsländern zu fliehen, müssen legale und sichere Fluchtwege nach Europa und nach Deutschland eingerichtet werden.

Karisma vol. 2

Zweite Runde, neue Location: Karisma findet diesmal, ganz um die Ecke, in der Rotunde Bochum statt!
Wie letztes mal: ballernder Techno und mitreißender Pop vom Feinsten. Als Opener haben wir außerdem Lord Frittesse mit Hip Hop und Funkytunes eingeladen!
Seid dabei, wenn es wieder heißt: „Karisma – die Party, die nach vorne geht!“

OPENER HIP HOP
Lord Frittesse
https://soundcloud.com/user-754177072

TECHNO
Neele Charon (Stadtkinder)
https://www.facebook.com/NE3LE/

Désirée (beatplantation / reisebureau)
https://www.facebook.com/Goysens/?timeline_context_item_type=intro_card_work&timeline_context_item_source=1666471904

Jonathan (beatverliebt. / Spontan Bochum)
https://www.facebook.com/jonathandjpage/?timeline_context_item_type=intro_card_work&timeline_context_item_source=100000134586612

Chris Daw
https://www.mixcloud.com/Chris_Daw/

POP
Indiana George (Stadtkinder / Intershop)
https://www.facebook.com/IndianaGeorge1969/

Calypso (Stadtkinder / Trash Dance Pop)

Muri und Du (Stadtkinder / Tanz oder Garnicht)
https://www.facebook.com/muriunddu/

V-Anity
https://www.facebook.com/djanevanity/

Eintritt: 5€

ROTUNDE – Alter Katholikentagsbahnhof
Konrad-Adenauer-Platz 3
44787 Bochum

Flohmarkt für Alle(s)

Der Flohmarkt, der nach vorne geht — auf dem Flohmarkt für Alle und Alles kannst du deinen alten, neuen, gebrauchten, geliebten, ungeliebten, vergessenen, wiedergefundenen, fehlgekauften, geschenkten, unpassenden, getauschten Sachen ein neues Zuhause geben und natürlich neue Schätze ergattern. Freut euch auf einen entspannten Bummel-Tag mit Waffeln und Kaffee.

Wer selbst einen Stand machen möchte kann sich unter kfb@riseup.net anmelden.
Bei uns gibt es keine Meterpreise!
Ein Stand kostet 7€ und ist ca. 2 Meter lang.
Tische und Kleiderstangen müssen selbst mitgebracht werden.

Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Fröhliches Trödeln,
eure Kulturfabrik Bochum

Blick ins Ungewisse – ein Ausstellungsrundgang

Vom 18. Januar bis zum 10. Februar 2018 zeigen verschiedene KünstlerInnen in und um die Bochumer Innenstadt auf unterschiedlich mediale Weise ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und seinen Folgen. Ihre Arbeiten repräsentieren hierbei die Diversität der realen Konfrontation, die aus den verschiedenen Blickwinkeln der KünstlerInnen resultiert.

Die Ausstellungsorte gehen dieser Konfrontation nach und suchen an fünf kulturell gestalteten und geselligen Treffpunkten das Thema Flucht in einem anderen Kontext zu beleuchten: Die politische Dramatik und ihre mediale Präsenz ist beinah Alltag geworden, doch ist sie weiterhin Lebensrealität und existenzbestimmend.

Für eine weitergehende Diskussion und Auseinandersetzung finden parallel zu den jeweiligen Ausstellungen begleitende Gespräche und Vorträge an den einzelnen Orten statt.

Am 18. Januar eröffnet die Kulturfabrik den Ausstellungsrundgang mit vier Räumlichkeiten. Die Vernissage findet mit Alex Porten in der Goldkante (Alte Hattinger Str. 22) statt. Der Künstler zeigt hier eine Collage von mehreren weiblichen Gemäldeportraits. Im Alsenwohnzimmer (Alsen Str. 27) beginnt parallel dazu die Ausstellung von Linoldrucken des Künstlers Kevin Schott.
Am dritten Ort, im Kugelpudel (Dorstener Str. 1), wird der erste Teil einer fotografischen Dokumentation von World Unlimited einen Eindruck in die Situation von Geflüchteten an den Europäischen Außengrenzen geben. Ein zweiter Teil wird ab dem 1. Februar im Neuland (Rott Str. 15) zu sehen sein. Im Kugelpudel wird außerdem ab dem 1. Februar eine Installation von Carina Hommel zu finden sein. Die „Duldungsmühle“ ahmt als ein interaktives Spiel Prozesse nach, die Menschen durchleben, welchen der Aufenthaltstitel der „Duldung“ zugeschrieben wird. Vom 25. Januar bis zum 4. Februar sind im atelier automatique (Rott Str. 14) vier Künstler, die unter anderem in der Ausstellung „Syrien, Kunst und Flucht“ repräsentiert sind, vertreten. Sie zeigen damit einen kleinen Ausschnitt der Kölner Ausstellung.

Weitere Informationen und Termine der begleitenden Veranstaltungen:

18.01.2018: Vernissage in der Goldkante https://www.facebook.com/events/139692690050531/

20.01.2018: Künstlergespräch mit Kevin Schott
https://www.facebook.com/events/520807304954331/

04.02.2018: Künstlergespräch mit Carina Hommel
https://www.facebook.com/events/1153407461457876/

08.02.2018: Vortrag mit RESQSHIP
https://www.facebook.com/events/161850447781633/

10.02.2018: Vortrag mit Abdelilah Alhamoud und World Unlimited Photography
https://www.facebook.com/events/1535180936589256/